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Von der Fläche zum Erlebnis

Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der werbetechnik-Ausgabe 6 auf den Seiten 24 bis 31.


Lesedauer: circa 2 Minuten


In der aktuellen werbetechnik-Ausgabe haben wir mit Branchenexperten über steigende Ansprüche, veränderte Kundenstrukturen und die Suche nach Effizienz und Wiederverwendbarkeit gesprochen.


Wie würden Sie die aktuelle Situation im Messe- und Ladenbau-Markt beschreiben?


Sylvia Dommer-Kroneberg, Geschäftsführerin, Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik: „Sie ist von großen Herausforderungen, darunter steigenden Kosten, Materialknappheit und Fachkräftemangel, aber auch von Chancen geprägt. Die gesamte Branche befindet sich in einer Phase der Transformation. Im Bereich des Einzelhandels ist die Kundenstruktur im Wandel. Insbesondere in den Ballungszentren bestimmen internationale Ketten das Marktgeschehen, regionale Anbieter und Einzelgeschäfte sind nur noch partiell vertreten. Der Konsument befriedigt seinen Bedarf über Mailorders. Impulse für reales Shoppen sind Event- und sozial kommunikativ initiiert. Bei den Messen gab es eine Marktbereinigung in Richtung weniger Messen in größeren Abständen sowie eine Erhöhung der Bedeutung regionaler und kleinerer Messen.“


Petra Bechinger, Marketing und Prozessmanagement, Kunst & Dünger: „Wir spüren als Zulieferer für Messe- und Ladenbauer sehr viel Zurückhaltung bei der Vergabe von Projekten. Generell geht die Entscheidungsfreudigkeit zurück, Projekte ziehen sich in die Länge, Anforderungen werden häufig geändert, und so entsteht eine immer weniger planbare Situation. Hinzu kommt der Fachkräftemangel, der sich bei unseren Kunden dann vor allem bei Montage und Aufbau bemerkbar macht.“


Dipl. Ing. Hasan Alici, Geschäftsführer, alato: „Der Markt ist wieder in Bewegung, aber die Zeiten der riesigen Messestände sind vorbei. Heute geht es um Flexibilität, Wiederverwendbarkeit und mobile Systeme. Viele Kunden investieren gezielter und wollen Lösungen, die sie mehrfach nutzen können.“


Welche Entwicklungen prägen Ihrer Einschätzung nach die Branche derzeit am stärksten?


Glenn Godvliet, Commercial Manager, Interflag: „Zwei wichtige Entwicklungen sind zum einen Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit: Kundinnen und Kunden verlangen zunehmend modulare, nachhaltige Systeme und die Verwendung umweltfreundlicher, recycelbarer Materialien. Zum anderen spielt die Entwicklung im Bereich des einfachen Wechsels von Visuals eine Rolle. Die Geschwindigkeit beziehungsweise Flexibilität erfordern kurze Durchlaufzeiten und gleichzeitig die Möglichkeit, Bilder schnell und kostengünstig auszutauschen.“


Die Fragen stellte Regina Pawlowski.


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