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Folie trifft Architektur

Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der werbetechnik-Ausgabe 6 2025 auf den Seiten 42 bis 53.


Lesedauer: circa 3 Minuten


Folierung in der Architektur ist keine neue Erscheinung. Schon seit den 1970er-Jahren kommen Folien vor allem als Sonnen- und Sicherheitsfolien zum Einsatz. Damals vertrieb Winfried Brux, Firmengründer von Bruxsafol, bereits seine „Fensterfolien“. Seither wächst der Markt kontinuierlich. „Die Produktpalette ist heute ungleich breiter und technologisch viel weiter entwickelt als vor 50 Jahren“, erklärt Michael Brux, Geschäftsführer und Abteilungsleiter ‚Gebäudefolien‘ bei Bruxsafol. Heute sind Architekturfolien eine moderne Lösung, um Fassaden, Innenräume und Glasflächen schnell und kosteneffizient zu veredeln. Sie bieten eine wirtschaftliche Alternative zu aufwendigen Renovierungen – und eröffnen Werbetechnikern einen vielversprechenden neuen Markt.


Raus aus der Nische

„Noch vor gut zehn bis fünfzehn Jahren waren Folien in der Architektur noch ein Nischenthema“, erklärt Jasmin Raich, Geschäftsführerin und Gründerin von Folira in Köln. „Heute sind sie aus modernen Raumkonzepten kaum wegzudenken.“ Folien seien „echte Alternativen zu Renovierung, Neubeschichtung und Neumöblierung“. Der Markt wächst spürbar, weil Kunden ihre Räume heute nicht nur nutzen, sondern erleben wollen – und nach bezahlbaren, unkomplizierten Lösungen suchen.

Vor gut zehn Jahren stieg Avery Dennison mit Fassadenfolien für Türen, Fensterrahmen und Fassadenelemente in den Markt der Architekturfolien ein. „Anfänglich lag der Fokus auf Folien für Außenanwendungen“, erklärt Jens Claaßen, Senior Business Development Manager beim

Unternehmen. In den vergangenen Jahren habe sich der Markt stark Richtung Innenanwendungen entwickelt, es wurden verstärkt Produkte für hochwertige Folierungen von Wänden, Fenstern und Möbeln eingeführt. Dr. Jonas Kölsch, Executive Vice President Graphic Innovations bei Orafol, bringt es auf den Punkt: „Folierung ist vom ‚Deko-Add-on‘ zur schnellen, planbaren und reversiblen Bauteil-Optimierung geworden – optisch und funktional.“


Neue Anwendungsfelder

Dass Folien durch technologische Innovationen und steigende Design-Ansprüche heute ein fester Bestandteil moderner Architektur sind, überrascht kaum. „Mit Selbstklebefolien lassen sich Räume und Möbel schnell im Design verändern, akzentuieren oder auch atmosphärisch umgestalten“, erläutert Anja Falkenberg, Geschäftsführerin und Leiterin Marketing / Vertrieb bei Aslan. Mit der steigenden Nachfrage nach individuellen, nachhaltigen und einfach zu verarbeitenden Lösungen wachse auch die Vielfalt an Anwendungen – von Glasdekor über Möbelfolierung bis hin zu Fassaden. Diese Erkenntnis ist jedoch erst in den vergangenen Jahren gewachsen. „Früher wussten Architekten nichts von Folien“, erinnert sich Christian Schindler, Market Development Manager bei Spandex. „Für sie war das kein Werkstoff, sondern etwas, um Zement abzudecken, wenn es regnet.“

Die Zeiten haben sich geändert. „Heute ist Folierung ein fester Bestandteil moderner Sanierungs- und Gestaltungskonzepte und wird als effiziente Alternative zu klassischen Materialien genutzt, wie zum Beispiel Fließen oder Tapeten“, ergänzt Marius Knudsen, Head of Product Management bei Antalis. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Folien es ermöglichen, Oberflächen schnell, sauber und kosteneffizient zu individualisieren oder zu schützen. Egal ob als Sichtschutz, für kreative Akzente oder zur Sanierung: Folien bieten Architekten sowie Planern „enorme Flexibilität und eröffnen neue gestalterische Freiräume“, hebt Anja Falkenberg hervor.


Rudi Stallein


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