Mimaki hat eine neue Version seiner Workflow-Management-Software für 3D-Drucker, Mimaki 3D Print Prep Pro v2.0 (3DP3v2), eingeführt. Die neue Version, die 3D-Daten automatisch für den 3D-Druck optimiert, verfügt über neue Features, wie Funktionen zur Erstellung von Gittermustern und zur Datenkonvertierung. Ab Juni 2026 soll sie verfügbar sein.
Neue Funktionen mit dem Upgrade
Laut Mimaki beseitigt die 2021 eingeführte 3DP3-Software nicht nur viele der im 3D-Druckprozess auftretenden Herausforderungen im Zusammenhang mit der Datenaufbereitung, sondern senkt auch die Einstiegshürden für Anwender. Benutzer sollen zudem weniger Zeit für die Überprüfung und Bearbeitung ihrer 3D-Druckdateien aufwenden müssen. 3DP3v2 soll die Einsatzmöglichkeiten des 3D-Drucks in der Medizin, Architektur, der Designbranche sowie in anderen Bereichen erweitern. Das Produkt ist mit einer Konvertierungsfunktion ausgestattet, die Benutzern die Erstellung von Gitterstrukturen für 3D-gedruckte Objekte ermöglicht. Mit vier Gittermustern und einstellbaren Dichtewerten soll sich das Gewicht des gedruckten Objekts reduzieren lassen. Je nach dem verwendeten Material kann zudem ein gepolsterter, beziehungsweise weicher Effekt erzielt werden. Diese Funktion ist laut dem Hersteller besonders beim Drucken realistischer 3D-Modelle von weichen Gegenständen wie Schuhen, Sofas oder Betten nützlich, die multidirektionale Flexibilität erfordern. Die aktualisierte Software kann jetzt auch von Drohnen erfasste topografische und architektonische Messdaten verarbeiten. CT-Scan-Daten (Querschnittaufnahmen) werden ebenfalls unterstützt – eine Aufgabe, für die normalerweise mehrere Softwareprogramme nötig sind, um die Dateien in eine 3D-druckbare Datei umzuwandeln. Mit 3DPv2 soll das mit einer einzigen Software erledigbar sein, was die Erstellung detaillierter und originalgetreuer 3D-Modelle für medizinische Zwecke oder zur Nachbildung von Artefakten vereinfacht.
Während 3DP3 ursprünglich eine reine Cloud-Software war, kann 3DP3v2 nun auch offline mit den 3D-Druckern von Mimaki betrieben werden. Dies erhöht laut Mimaki die allgemeine Sicherheit der 3D-Druckproduktion und verringert die Risiken hinsichtlich der Offenlegung vertraulicher Informationen und des Schutzes geistigen Eigentums.

