Anzeige

Drucken auf Autopilot?

Bildhinweis: swissqprint


Lesedauer: circa 2 Minuten


Die maximale Druckgeschwindigkeit gilt traditionell als eine der wichtigsten Kennzahlen im Digitaldruck. Doch im Produktionsalltag entscheidet sich die tatsächliche Leistungsfähigkeit einer Maschine an anderer Stelle: Wie schnell gelangt ein Auftrag von der Datenübernahme in die Produktion? Wie viele manuelle Eingriffe sind erforderlich? Wie zügig lassen sich unterschiedliche Jobs beziehungsweise Substrate verarbeiten? Und wie zuverlässig bleibt die Qualität? Damit verschiebt sich der Blick weg von der einzelnen Maschine, wie Serge Clauss, Product Manager Durst Software & Solutions, die Entwicklung auf den Punkt bringt: „Kundinnen und Kunden bewerten eine Digitaldruckmaschine heutzutage nicht mehr ausschließlich hinsichtlich der Druckgeschwindigkeit oder der entsprechenden Qualität, sondern betrachten vielmehr die gesamte Produktionskette.“


Produktivität beginnt vor dem Druck

Für Druckdienstleister bedeutet das: Eine schnelle Maschineallein garantiert noch keinen hohen Durchsatz. Lars Klann, Vertriebsleiter Akzidenz- und Werbedruck bei HP Deutschland, beschreibt den Faktor Produktivität entsprechend als Ergebnis des gesamten Produktionsprozesses: „Aus unserer Sicht zeigt sich die Produktivität einer Digitaldruckmaschine nicht allein in der maximalen Druckgeschwindigkeit, sondern im gesamten Produktionsprozess.“ Besonders bei vielen Kleinauflagen, kurzen Lieferzeiten und häufig wechselnden Substraten können manuelle Tätigkeiten schnell zum Engpass werden. Jeder zusätzliche Arbeitsschritt, jede Wartezeit und jeder notwendige Eingriff des Bedieners wirkten sich am Ende auf den Gesamtdurchsatzaus. In diesem Zusammenhang spielt die Abstimmung zwischen Druckmaschine, RIP und Produktionsworkflow eine zentrale Rolle. Achim Herzog, Geschäftsführer von swissqprint Deutschland, sieht darin eine entscheidende Voraussetzung für eine wirtschaftliche Fertigung. Sind einzelne Komponenten nicht optimal konfiguriert oder nicht sauber in den Workflow eingebunden, entstehen manuelle Nachjustierungen. Dadurch steigt aber nicht nur der Zeitaufwand, sondern gleichzeitig auch das Risiko von Fehlern und entsprechendem Ausschuss.


Regina Pawlowski


Kostenloses Testexemplar der werbetechnik
Kommentar an die RedaktionAn die Redaktion
ALLE AKZEPTIEREN
Essentielle Cookies, Plugins der von Google betriebenen Seite YouTube
ESSENTIELLE COOKIES
Notwendig für eine gute Funktionalität der Website (Sessionverwaltung, Cookie-Einstellung)
Alle Akzeptieren
Essentielle Cookies