Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der werbetechnik-Ausgabe 3 2026 auf Seite 24 bis 29.
Lesedauer: circa 2 Minuten
Egal, ob als Installation an Fassaden, Montage auf Pfosten oder freistehender Aufsteller im Außenbereich – Beschilderungen müssen immer dieselben Kriterien erfüllen: Sie sollen auffallen, die Inhalte gut transportieren und eine möglichst lange Haltbarkeit aufweisen. Gerade Letzteres ist dabei sehr stark von der Materialwahl abhängig.
Häufig verwendete Materialien
Am häufigsten kommt im Beschilderungsmarkt Aluminium zum Einsatz – entweder als Verbundplatte oder in pulverbeschichteter Ausführung. Das Material eignet sich laut Georg Sauer, Geschäftsführer von VGS Leuchttechnik, besonders für langlebige und hochwertige Lösungen und ist in der Verbundvariante zudem leicht, formstabil und wirtschaftlich. Gerade Aluverbundschilder sollten nach Angaben von Florian Schwesig, Technischer Geschäftsführer von D.W. Werbung, nicht unterschätzt werden: Sie bieten nicht nur praktische Vorteile, sondern sind – präzise gefräst und mit der richtigen Unterkonstruktion – auch optisch sehr ansprechend. Darüber hinaus eröffnet das Material inzwischen mit einer Vielzahl an Oberflächen, etwa in gebürsteter Goldoptik oder Steinoptik, neue gestalterische Möglichkeiten. Generell können Materialkombinationen, wie Georg Sauer äußert, einen Mehrwert für Projekte bieten, indem sie Funktionalität, Witterungsbeständigkeit und Optik miteinander verbinden. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass unterschiedliche Materialien, beispielsweise bei starken Temperaturwechseln, Spannungen entwickeln können. „Im Digitaldruck bleiben selbstklebende Hochleistungsfolien in Kombination mit Schutzlaminaten ein Standard“, ergänzt Volkan Simgar, Geschäftsführer, prosatz Communication. Wichtig sei, insbesondere bei schwierigen Untergründen, auf eine sorgfältige Vorarbeit und fachgerechte Verklebung zu achten, um frühzeitige Mängel zu vermeiden.
Special-Interest
Auch Holz kann als Material für Beschilderungen interessant sein. Da jedoch nicht jede Holzart pauschal für den Außeneinsatz geeignet ist und das Material zudem pflegeintensiver ist als viele Alternativen, handelt es sich eher um eine Special-Interest-Anwendung als um eine Standardlösung. „Ebenso interessant sind holzbasierte Werkstoffe wie Trespa, die man vor allem aus der Fassadengestaltung kennt. Warum also nicht auch stärker in der Beschilderung oder Außenwerbung einsetzen?“, so Georg Sauer. Und weiter: „Als Experte für Vollacryl setzen wir vor allem auf Acrylglas. Das Material spielt bei uns eine zentrale Rolle, da es sich sehr gut bearbeiten lässt, langlebig ist und im Außenbereich eine hochwertige Wirkung erzielt. Gerade wenn Schilder nicht nur funktional, sondern auch optisch anspruchsvoll sein sollen, ist Acrylglas für uns oft die erste Wahl.“
Sina Eilers

