Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der werbetechnik-Ausgabe 6 2025 auf den Seiten 66 bis 68.
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Die Teilnahme an Messen stellt für jeden Aussteller eine immer neue Herausforderung dar. In relativ kurzer Zeit und mit erheblichem Aufwand an Personal und finanziellen Mitteln gilt es, möglichst viele Interessenten und Kunden aus dem jeweiligen Zielsegment anzusprechen und idealerweise zu Käufern zu machen. Da dies nicht im Alleingang, sondern in einem Umfeld zahlreicher weiterer Aussteller geschieht, kommt der Erweckung von Interesse bereits im Vorfeld der Messe eine zentrale Bedeutung zu. Maßnahmen wie gezielte Einladungen, Hinweise auf Events oder Mailings können hier entscheidende Impulse setzen. Während der Messe selbst sollte dieses Interesse durch ein sorgfältig geplantes Programm, das sich am Charakter der jeweiligen Veranstaltung orientiert, seinen Höhepunkt finden.
Richtig inszeniert
Im Mittelpunkt der Ausstelleraktivitäten stehen dabei zwei zentrale Fragen: Welche Neuheiten können auf der Messe präsentiert werden und wie lassen sich diese optimal vorbereiten und inszenieren? Die Auswahl der Innovationen ergibt sich aus dem Leistungsportfolio des Anbieters, während die Vorbereitung eine umfassende Marketingstrategie erfordert – von klassischen Printmedien über digitale Kanäle bis hin zu Social Media. Auf der Messe selbst kommt es schließlich darauf an, Aufmerksamkeit und Neugier zu wecken. Der Messestand sollte eine regelrechte Sogwirkung entfalten, um auch vorbeigehende Besucher anzuziehen. Dies gelingt durch ein kreatives Standdesign, den gezielten Einsatz moderner Medientechnik und einen klaren inhaltlichen Fokus. Entscheidend ist, dass der Aussteller eine überzeugende Geschichte erzählt – ein stimmiges „Storytelling“, das das Interesse der Besucher aufgreift und nachhaltig Wirkung zeigt.
Karl-Joachim Veigel, Primeconsult Unternehmensberatung

