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Rückblick auf die Light + Building

23. März 2026

Bildhinweis: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Jean-Luc Valentin


Vom 8. bis 13. März fand die Light + Building 2026 in Frankfurt statt.


Sechs Tage Messe

Insgesamt kamen 144.767 Besucher aus 143 Ländern nach Frankfurt. Die meisten internationalen Gäste reisten aus China, den Niederlanden, Italien, der Schweiz, Österreich, Belgien, Großbritannien, Spanien und Griechenland an. Einschränkungen im internationalen Flugverkehr sowie die aktuelle geopolitische Lage im Nahen Osten sollen dazu beigetragen haben, dass nicht alle Besucher wie geplant anreisen konnten. Laut Angaben der Veranstalter zeigten 95 Prozent der Besucher sich zufrieden mit ihrem Messebesuch und gaben an, ihre Besuchsziele erreicht zu haben.


Gebäude- und Lichttechnik

Im Gebäudebereich wurden intelligente Energieverteilung, integriertes Last- und Lademanagement sowie bidirektionales Laden, das zunehmend Gebäude, Netz und E-Mobilität miteinander verknüpfen soll, sowie die neuen Möglichkeiten, für Energieeffizienz und Systemstabilität besprochen. Ein Schwerpunkt lag auf der energetischen Modernisierung des Bestands durch modulare und skalierbare Lösungen, die eine wirtschaftliche Nachrüstung ermöglichen. Digitale Planungskonzepte und multifunktionale Schnittstellen sollen dabei die Installation und den Betrieb vereinfachen, während die Relevanz sicherer Ladeinfrastrukturen und Systeme für kritische Anwendungen zunimmt. Ziel der Branche bleibt die ganzheitliche und flexible Ausrichtung der Gebäudetechnologie. Im Bereich der Beleuchtung zeigt sich laut den Veranstaltern ein Trend zu datenbasierten, adaptiven Systemen. Mittels Sensorik und KI-gestützter Steuerung wird eine bedarfsgerechte Lichtverteilung realisiert, die auf Faktoren wie Anwesenheit und Tageslicht reagiert. Vernetzte Lösungen prägten dabei Anwendungsbereiche vom Wohnraum bis zur urbanen Infrastruktur. Neben der technischen Komponente bleibe die gestalterische Funktion von Licht zentral: Hochwertige Designs und abgestimmte Lichtfarben dienen der Atmosphäre und Aufenthaltsqualität. Ergänzt wird diese Entwicklung durch Nachhaltigkeitsaspekte wie kreislauffähige Produktdesigns und langlebige Komponenten, um technologische Präzision mit emotionaler Wirkung zu kombinieren.


Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm setzte Schwerpunkte in den Bereichen Design und Innovation. Die Design Plaza diente als Forum für aktuelle Trends im Lichtdesign und förderte durch Formate wie „Women in Lighting“ den internationalen Austausch. Parallel dazu wurde die Brancheninitiative „Elektroheldinnen“ initiiert, um die Sichtbarkeit von Frauen im Elektrohandwerk zu erhöhen. Das Areal „Young Design“ präsentierte zudem konzeptionelle Ansätze und experimentelle Leuchten von Nachwuchsgestaltern. In der AI Lounge wurde die praktische Anwendung von Künstlicher Intelligenz für Planung, Betrieb und Geschäftsmodelle in der Gebäudetechnik erörtert. Die Sonderschau „The Living Light“ visualisierte zudem die Funktionen von Licht in den Bereichen Wohnen, Bildung und Arbeit sowie dessen Einfluss auf Interaktion und Konzentration.

Das Power Festival fungierte als Plattform für den Branchennachwuchs im Elektrohandwerk und bot Möglichkeiten zum Austausch zwischen Auszubildenden, Fachkräften und der Industrie. Das Angebot umfasste Werkstattstraßen, Challenges und Seminare zur Arbeitssicherheit sowie Beiträge von Branchen-Creators. Im Rahmen einer Charity-Aktion sammelten Teilnehmer Kilometer auf Aktionsfahrrädern, woraufhin die Messeleitung die Summe auf 10.000 Euro aufstockte. Die Spende ging an die Deutsche Kinderhilfsstiftung zur Unterstützung gerechter Bildungschancen.


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