BU: Martina Gralki-Brosch
Die Bundesinnungsmeisterin des Zentralverbandes Schilder und Lichtreklame (ZVSL), Martina Gralki-Brosch, hat ihr Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt.
Ihr Wirken
So endet eine 15-jährige Amtszeit an der Spitze des Berufsverbandes sowie mehr als drei Jahrzehnte berufspolitisches Engagement für das Handwerk. Die Entscheidung folgte laut dem ZVSL aus persönlichen Gründen, auch um einen Generationenwechsel einzuleiten. In ihre Amtszeit fällt die Wiedereinführung der Meisterpflicht nach rund zwanzigjähriger Meisterfreiheit. Für ihre Verdienste wurde Martina Gralki-Brosch im Jahr 2023 mit dem Handwerkszeichen in Gold ausgezeichnet. Diese Auszeichnung steht laut dem ZVSL stellvertretend für ein langjähriges ehrenamtliches Engagement, das weit über das übliche Maß hinausgeht. Über einen Zeitraum von 35 Jahren hat sie Verantwortung im Handwerk übernommen und dabei Familie, einen eigenen Betrieb und berufspolitisches Ehrenamt miteinander verbunden. Ihr Wirken ist laut dem ZVSL damit Ausdruck persönlicher Einsatzbereitschaft und beispielhaft für das Selbstverständnis des Handwerks insgesamt. Zugleich stehe ihr Weg für eine Entwicklung, die das Gesamthandwerk zunehmend prägt: Frauen übernehmen Verantwortung und führen auch an der Spitze von Gewerken, die lange als männerdominiert galten. Der Zentralverband will ihr Wirken in dankbarer und positiver Erinnerung behalten.
Die Arbeitsfähigkeit des Zentralverbandes sei uneingeschränkt gewährleistet. Die laufenden Aufgaben und Projekte sollen ohne Einschränkung fortgeführt werden. Bis zur turnusgemäßen Neuwahl wird der Verband satzungsgemäß durch den stellvertretenden Bundesinnungsmeister geführt.

