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Sonderschau auf der Light + Building

4. Februar 2026

Vom 8. bis 13. März findet die „The Living Light – where Design and Technology Shape the Future“ in Frankfurt am Main statt. Die Light + Building präsentiert erstmals eine Sonderschau, die alle Dimensionen des Lichts in einem ganzheitlichen, erlebbaren Konzept zusammenführen soll.


Zwischen Lebensbereichen, Technologien und dem Menschen

Entwickelt wurde die Sonderschau „The Living Light“ von Lichtvision Design. Sie entsteht in Halle 3.1 unter der kuratorischen Leitung von Carla Wilkins, Senior Partner und Global Creative Director von Lichtvision Design Berlin. Das Lichtplanungsbüro verfügt über mehrere Standorte in Berlin, London und Asien. Im Rahmen der Sonderschau entwickelten die Standorte jeweils ein eigenes Schwerpunktthema zum Thema Leben sowie ein gemeinsames Kommunikationskonzept. So sollen unterschiedliche kulturelle Perspektiven, Arbeitsweisen und gestalterische Ansätze in die Installation einfließen und gemeinsam ein Gesamtbild von Licht als gestaltende Kraft des Alltags formen. Im Zentrum der Show steht die „Green Spine“ als durchgehendes räumliches Element. Der lichtinszenierte Flur verbindet die vier Themenräume miteinander und soll die Besuchenden durch die Sondershow führen. Eine mit Moos gestaltete Wand begleitet den Weg. Licht soll dabei Orientierung schaffen, den Blick lenken und sich entlang der einzelnen Stationen in Intensität und Stimmung verändern. Mit „The Living Light“ will die Messe zeigen, dass Licht mehr ist als Beleuchtung.


„Home“, „Education“, „Work“ und „Communication“

Der Rundgang beginnt im Raum „Home“. Hier soll Licht als persönlicher Begleiter, der sich an Tageszeiten, Stimmungen und Bedürfnisse anpasst, erfahrbar. Unterschiedliche Lichtszenen übersetzen den Verlauf eines Tages von warmen Morgen- und Abendsituationen über aktivierende Lichtmomente bis hin zu einer nächtlichen Szenerie. Die Besuchenden sind eingeladen, über eine Steuerung selbst Einfluss zu nehmen und die Lichtstimmung im Raum zu verändern – so wird Licht als Werkzeug erlebbar. Im Bereich „Education“ steht die Frage im Mittelpunkt, wie Licht Lernräume positiv prägen kann. In vier eigens gestalteten Raumsituationen werden verschiedene Lerntypen veranschaulicht. Jede der Zonen nutzt Lichtstrategien, die von direkter und indirekter Beleuchtung über ruhige, diffuse Lichtszenen bis hin zu aktivierenden Akzenten reichen. Hier soll demonstriert werden, wie Licht Motivation steigern, Reizüberflutung reduzieren und individuelle Lernprozesse unterstützen kann. Der Themenraum „Work“ inszeniert den Arbeitsalltag als räumliche Erzählung. In einem geometrischen Raum wird der Tagesverlauf eines Arbeitstages durch Licht sichtbar gemacht. Unterschiedliche Phasen wie die Konzentration am Morgen, gedankliches Abschweifen zur Mittagszeit, Beschleunigung und Druck am Nachmittag sowie das allmähliche Zur-Ruhe-Kommen am Abend sollen allein durch Licht symbolisiert werden. Im Zentrum steht ein Arbeitsplatz, der bewusst Unordnung zeigt. Er soll den Menschen innerhalb eines hochkontrollierten Systems symbolisieren. Licht wird hier nicht dekorativ eingesetzt, sondern übernimmt eine erzählerische Funktion. Im Bereich „Communication“ steht das Zusammenspiel von Licht, Sensorik und Interaktion im Mittelpunkt. Licht reagiert auf Bewegungen, verändert sich dynamisch und macht Vernetzung sichtbar. Besuchende erleben, wie Lichtstimmungen spielerisch und interaktiv entstehen, sich überlagern und im Zusammenspiel mit dem Raum weiterentwickeln.


„The Living Light“ soll auf der Light + Building Fachwissen und Inspiration für Lichtplaner, Architekten, Designer sowie das Fachpublikum bieten. Zentraler Treffpunkt ist die Design Plaza in Halle 3.1, die als Bühne für Austausch, Vorträge und Diskussionen dient und Design, Architektur sowie Licht in den Fokus rückt. Hier finden täglich Panel Talks, Vorträge und Programmpunkte verschiedener Partner statt. Außerdem starten hier die Guided Tours, die zu ausgewählten Ausstellern führen und Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends der Lichtbranche bieten. Weitere Informationen gibt es auf der Website.

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