Bild: swissQprint
Am 1. Oktober veranstaltete swissqprint Deutschland in Kerpen eine Open-House-Veranstaltung: Gemeinsam mit den ausgewählten Partnern 3A Composites, Caldera, FGM, Junker-Müllers, Metis Systems, Onevision und Zünd zeigte das Team, wie sich Produktivität im Großformatdruck durch Technologie, Workflow und Anwendungskompetenz steigern lässt. Highlight der Veranstaltung war ein KI-gestützter Workflow, den die Gäste vom ersten Schritt bis zum fertigen Produkt live miterleben konnten.
Der Workflow für haptische Spezialdrucke umfasste Fotografie, vollautomatische Vorstufe und Druck: Nach einer professionellen Aufnahme wurde das Foto in einen Workflow eingespielt und durch automatisierte Prozesse in ein KI-Kunstwerk in verschiedenen Stilen umgewandelt. Danach folgte – ebenfalls automatisch – die Aufteilung in haptische Ebenen, die Vorbereitung für den Druck und die Übermittlung an die swissqprint-Maschinen. Je nach Motiv und Material erfolgte der Druck dann mit den jeweils richtigen Einstellungen auf einem Flachbett- und einem Rollendrucker.
Laut Achim Herzog, Geschäftsführer von swissqprint Deutschland, arbeiten die meisten Kunden beim Druck von Spezialitäten immer noch traditionell mit manueller Druckvorstufe und Druckdatenaufbereitung. Mit den heute verfügbaren Tools sowie einer Vision des Ablaufs und dem Ergebnis stehe einer Automatisierung des Workflows aber nichts mehr im Wege. Das spare Ressourcen und schaffe Möglichkeiten der Diversifizierung.
Jede Person nahm zum Schluss ihr eigenes Porträt als stilisierten Kunstdruck, einschließlich Rahmen und Staffelei, mit nach Hause. So wurde nachvollziehbar, wie sich Datenaufbereitung, Vorstufe und Produktion zu einem durchgängigen schlanken Prozess verbinden. Insgesamt entstanden während der Veranstaltung mehr als 100 individuelle Kunstwerke.
Parallel zeigte swissqprint Anwendungen im Flachbett- und Rollendruck. Die Bandbreite reichte von effizienter Standardproduktion mit maximaler Druckgeschwindigkeit bis zu Anwendungen, die zusätzliche Margen ermöglichen. Dazu gehörten Lackveredelung, Relief-, Textur- und Struktureffekte sowie Neon- und Weißdruck. Die Präsentation einer Kunstreproduktion, bei der sowohl der Prozess des Scannens als auch die Ergebnisse im direkten Vergleich zum Original zu sehen waren, rundete den Tag ab.

