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Wegweiser mit Anspruch

Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der werbetechnik-Ausgabe 1 2026 auf den Seiten 28 bis 31.


Lesedauer: circa 2 Minuten


Es gibt nur wenige Orte, an denen Kundinnen und Kunden mit Marken und Produkten so unmittelbar in Berührung kommen wie am Point of Sale. Oft ist er der Ort der ersten Begegnung – mit Vertrautem, aber auch mit neuen Produkten oder Marken, die es im besten Fall zu entdecken gilt. Umso größer ist die Bedeutung von Leitsystemen und Beschilderungen. Sie müssen informieren, lenken, auffallen und dabei wirtschaftlich bleiben. Für Schilderhersteller bedeutet das: individuelle Lösungen, präzise Kalkulationen und ein klarer Qualitätsanspruch.


Selten von der Stange

Die Frage, wie Kundenprojekte kalkuliert werden – insbesondere mit Blick auf Materialkosten sowie Arbeits- und Maschinenzeiten –, beschäftigt auch die Schilderbranche intensiv. Jörg Sandner, Geschäftsführer von Schulmeister Werbetechnik, beschreibt den Alltag so: „Wir haben es etwa zu 90 Prozent mit Standardprodukten zu tun, für die wir Preislisten haben. Diese passen wir bei Bedarf an Preissteigerungen oder höhere Lohnkosten an.“ Anders verhalte es sich bei Messebau oder Sonderkonstruktionen: „Das muss individuell kalkuliert werden.“ Beim deutsch-tschechischen Unternehmen Emailleschilder von Halem ist Individualität der Regelfall. Geschäftsführer Klaus von Halem erklärt hierzu: „Da unsere Schilder hinsichtlich Größe, Form und Auflage individuell sind – Emaille- und geprägte Aluminiumschilder ab 100 Stück, geprägte Blechschilder ab 500 Stück –, muss jede Serie einzeln kalkuliert werden“ (www.emailleschilder.de). Beim Unternehmen Werbemittelpunkt in Erfurt wird jedes Projekt systematisch in kleinste Arbeitspakete zerlegt.


Geschäftsführer Detlef Oelschläger berichtet: „Diese Struktur bildet die Basis unserer Kostenkalkulation, die wir mit Blick auf Material- und Fertigungskosten kontinuierlich aktualisieren.“ Dabei werde auch die erwartete Haltbarkeit berücksichtigt – abhängig vom Einsatzort und der gewünschten Wirkung. Eine detaillierte Checkliste stelle sicher, dass kein Aspekt unberücksichtigt bleibe. Ähnlich geht man bei Kunst&Dünger vor. Daniela Rinner aus dem Customer Service erläutert: „Wir berücksichtigen material- und verfahrensspezifische Faktoren ebenso wie den individuellen Anwendungsfall. So entstehen transparente und realistische Angebote, die wirtschaftlich und technisch sinnvoll sind.“


Bettina Sewald


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